clever-PV Praxisreport Solarstrom 2026
Offen für Direktvermarktung.
Mit klaren Erwartungen.
2.076 PV-Betreiber in Deutschland geben Einblick: Was macht einen Wechsel interessant? Wie viel automatische Steuerung würden sie zulassen? Und wem würden sie ihren Solarstrom anvertrauen?
Vier Einblicke aus der Praxis
Bereit für den nächsten Schritt.
Wenn die Bedingungen stimmen.
Die Antworten zeigen Offenheit für neue Angebote. Sie zeigen auch, was Betreiber erwarten: passende Technik, einen nachvollziehbaren Rahmen für die Steuerung und eine verlässliche Umsetzung.
01 / Direktvermarktung
59,7%
Offen für den Wechsel. Schon bei gleichem Nettoerlös.
Eine Mehrheit antwortet mit Ja oder Eher ja, wenn der Wechsel keine einmaligen Kosten verursacht, Anmeldung und Abwicklung automatisch erfolgen und der erwartete jährliche Nettoerlös gleich bleibt.
Was wurde gefragt?
„Der Wechsel in die Direktvermarktung verursacht für dich keine einmaligen Kosten. Anmeldung und Abwicklung erfolgen automatisch. Nach Abzug aller laufenden Gebühren ist dein erwarteter jährlicher Erlös genauso hoch wie bei einer festen Einspeisevergütung. Würdest du unter diesen Bedingungen in die Direktvermarktung wechseln?“
02 / Technische Umsetzung
61,3%
Auch mit Smart Meter bleiben Zweifel.
61,3 % sind skeptisch, ob die benötigte Mess- und Steuerungstechnik rechtzeitig verfügbar sein wird. Selbst unter Befragten mit installiertem Smart Meter sind es 53,8 %.
Was wurde gefragt?
Wie zuversichtlich sind die Befragten, dass Smart Meter und notwendige Steuerungstechnik rechtzeitig verfügbar sind, wenn sie für die Direktvermarktung kleiner PV-Anlagen benötigt werden? Skepsis umfasst „eher nicht“ und „überhaupt nicht zuversichtlich“. Smart-Meter-Status laut Selbstauskunft. „Noch nicht installiert“ umfasst auch angekündigte und beauftragte Einbauten; unbekannter Status ausgeschlossen.
03 / Automatische Steuerung
64,2%
Steuern lassen ja. Häufig mit eigenen Grenzen.
So viele würden eine Einspeisereduktion bei negativen Börsenpreisen grundsätzlich zulassen. 23,9 % sagen Ja, weitere 40,3 % stimmen mit selbst festgelegten Grenzen zu.
Was wurde gefragt?
„Welche der folgenden automatischen Steuerungen würdest du grundsätzlich zulassen?“ Hier gezeigt: Einspeisereduktion bei negativen Börsenpreisen. Der Praxisreport enthält zusätzlich die Antworten zur preisorientierten Speichersteuerung und zur Einspeisereduktion bei örtlichen Netzengpässen.
04 / Vorhandene Geräte
50,0%
Die vorhandene Technik soll mitspielen.
Kompatibilität mit bestehenden Wechselrichtern und Speichern ist die häufigste genannte Voraussetzung. Neue Angebote müssen sich in die Anlagen einfügen, die bereits zu Hause stehen.
Was wurde gefragt?
„Welche Voraussetzungen sind dir besonders wichtig, damit Direktvermarktung für kleine private PV-Anlagen gut funktioniert?“ Die vollständige Verteilung, einschließlich Gebühren, Abläufen und Erlöserwartungen, steht im Praxisreport.
Danke an unsere Community
Eure Erfahrungen machen den Unterschied.
Danke fürs Mitmachen! Eure Antworten zeigen, was neue Angebote leisten müssen und wo noch Hürden liegen.
Hier findet ihr die Ergebnisse, die ihr mit euren Erfahrungen möglich gemacht habt.
„Energiemanagementsystem soll einfach und verständlich zu steuern sein; vor allem kompatibel mit bestehender Technik sein […]“Vorhandene Technik weiter nutzen
„[…] Für die breite Masse wird das ganze nur funktionieren, wenn die gesamte Organisation im Hintergrund automatisch abläuft.“Automatisierung im Hintergrund
Gekürzte, freigegebene Stimmen aus der Befragung. Illustrative Auswahl.
Der öffentliche Report
Was PV-Betreiber bewegt.
Kostenlos im Praxisreport.
Der clever-PV Praxisreport Solarstrom 2026 zeigt, was PV-Betreiber von Direktvermarktung und automatischer Steuerung erwarten.
- Wechselbereitschaft und wirtschaftliche Erwartungen
- Anforderungen an Technik und automatische Steuerung
- Hürden, Stimmen aus der Community und Methodik
12 Seiten · PDF · Kostenlos und ohne Anmeldung
Für Stadtwerke, EVU, Installationsbetriebe und Technologiepartner
Viele wollen das Gesamtangebot.
Wer bringt es zusammen?
67,3%
bevorzugen ein Angebot aus einer Hand.
n = 2.064 · Grundsätzliche Präferenz für die Kombination dieser drei Leistungen.
- Stromtarif
- Direktvermarktung
- Automatische Gerätesteuerung
Die Anbieter-Perspektiven 2026
Die Vertiefung zum Praxisreport zeigt, welche Chancen sich daraus für die Angebotsentwicklung und die Zusammenarbeit ergeben.
- Welche Partner kommen infrage?
Wem Betreiber die Vermarktung anvertrauen würden – und wie das mit dem Wunsch nach einem Gesamtangebot zusammenhängt.
- Welche Kunden sind besonders offen?
Was Nutzer dynamischer Tarife unterscheidet und wo sich ein erster Einstieg anbieten könnte.
- Wie wird daraus ein gemeinsames Angebot?
Wirtschaftliche Erwartungen, verbleibende Hürden und Schlussfolgerungen für Anbieter und Installationspartner.
12 Seiten · Segmentanalysen und Einordnung von clever-PV · Baut auf dem Praxisreport auf
Anbieter-Perspektiven erhalten
Wir schicken dir den Report per E-Mail. Im Gegenzug halten wir dich zu Angeboten und Kooperationsmöglichkeiten auf dem Laufenden.
Für Redaktionen und Multiplikatoren
Zahlen, die Geschichten erzählen.
Neue Angebote, automatische Steuerung, technische Hürden: Zahlen für eure Berichterstattung über private Solarenergie.
Quelle: clever-PV, Praxisreport Solarstrom 2026.
Interviews mit Willi Appler, Co-Founder & COO, auf Anfrage
Datengrundlage und Methodik
Was hinter den Zahlen steht.
Wer hat an der Befragung teilgenommen?
clever-PV lud über Newsletter und App zur freiwilligen Teilnahme ein. Der Export umfasst 2.238 Antworten. Die Hauptstichprobe enthält 2.076 Befragte mit vorhandener PV-Anlage und angegebenem Standort Deutschland. Die Abfrage lief vom 6. bis 28. September 2026. Enthalten sind auch 129 Anlagen ohne Netzeinspeisung und 15 bereits direkt vermarktete Anlagen.
Wie lassen sich die Ergebnisse einordnen?
Die Befragung gibt Einblick in eine technisch aktive Community. Die Teilnahme war freiwillig und selbst gewählt, die Auswertung ist ungewichtet. Die Ergebnisse sind nicht statistisch repräsentativ für alle PV-Betreiber oder den Kundenbestand eines Anbieters. Angaben beruhen auf Selbstauskunft. Eine eindeutige Prüfung auf einmalige Teilnahme ist nicht möglich.
Warum unterscheiden sich die Fragebasen?
Nicht alle Befragten beantworteten jede Frage. Außerdem gab es Folgefragen nur für bestimmte Teilgruppen. Leere Antworten werden je Frage ausgeschlossen, unsichere Antworten bleiben im Nenner. Bei Mehrfachauswahl beziehen sich Prozentwerte auf Antwortfälle. Die Basis steht bei jeder Grafik. Gruppenvergleiche zeigen Zusammenhänge, keine Ursache oder spätere Abschlussquote.
Was unterscheidet die beiden Reports?
Der Praxisreport zeigt die grundlegenden Ergebnisse zu Direktvermarktung und automatischer Steuerung. Die Anbieter-Perspektiven vertiefen Angebotsformen, Anbieterpräferenzen und Unterschiede zwischen Kundengruppen. Empfehlungen und das mögliche Partnermodell sind als Einordnung von clever-PV gekennzeichnet.
Quelle: clever-PV, Befragung „Solarstrom im Wandel: Was funktioniert in der Praxis?“, Auswertungsstand: 8. Oktober 2026. Vollständige Angaben in den Reports.

