Am 12. August 2026 werden in Deutschland bis zu 90 Prozent der Sonnenscheibe vom Mond bedeckt. Für Besitzer einer Photovoltaikanlage klingt das zunächst nach einem massiven Einbruch der Stromerzeugung.
Tatsächlich bleibt der Effekt überraschend klein. Denn die Sonnenfinsternis findet erst am späten Abend statt. Wenn die Bedeckung ihren Höhepunkt erreicht, steht die Sonne nur noch knapp über dem Horizont und die PV-Erzeugung ist ohnehin fast beendet.
Unsere auf realen SMARD-Daten basierende Abschätzung ergibt für einen weitgehend wolkenlosen Himmel einen maximalen Rückgang der PV-Einspeisung ins öffentliche Netz von ungefähr einem Gigawatt. Über den gesamten Verlauf dürften etwa 0,7 bis 1 Gigawattstunden Solarstrom weniger eingespeist werden.
Für eine private Solaranlage mit 10 kWp geht es meistens nur um 0,05 bis 0,15 Kilowattstunden – also um wenige Cent.
Sonnenfinsternis 2026 in Deutschland: Uhrzeiten und Bedeckung
Die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 ist in Deutschland nur partiell zu sehen. Die Zone mit der totalen Sonnenfinsternis verläuft unter anderem über Grönland, Island, Nordspanien und einen kleinen Teil Portugals. In Deutschland bleibt selbst am Höhepunkt eine schmale Sonnensichel sichtbar. (Quelle: NASA)
In den ersten Teilen Deutschlands beginnt die partielle Sonnenfinsternis kurz nach 19 Uhr. Das Maximum wird je nach Standort ungefähr zwischen 20:05 und 20:17 Uhr erreicht. Anschließend geht die Sonne in vielen Regionen noch während der Finsternis unter. Für eine gute Sicht brauchst du einen freien Blick nach West/Nordwesten.
Sonnenfinsternis am 12. August 2026: Uhrzeiten für deutsche Städte
| Stadt | Beginn | Maximum | Sichtbar bis etwa | Maximal bedeckte Sonnenfläche |
|---|---|---|---|---|
| Flensburg | 19:11 Uhr | 20:05 Uhr | 20:57 Uhr | 85,0 % |
| Hamburg | 19:13 Uhr | 20:07 Uhr | 20:54 Uhr | 85,4 % |
| Rostock | 19:12 Uhr | 20:06 Uhr | 20:48 Uhr | 84,4 % |
| Berlin | 19:15 Uhr | 20:08 Uhr | 20:38 Uhr | 84,9 % |
| Dortmund | 19:17 Uhr | 20:11 Uhr | 20:58 Uhr | 87,7 % |
| Köln | 19:18 Uhr | 20:12 Uhr | 20:58 Uhr | 88,3 % |
| Frankfurt am Main | 19:19 Uhr | 20:13 Uhr | 20:49 Uhr | 88,2 % |
| Freiburg im Breisgau | 19:23 Uhr | 20:17 Uhr | 20:47 Uhr | 90,3 % |
| München | 19:23 Uhr | 20:15 Uhr | 20:32 Uhr | 88,8 % |
Die Zeiten gelten für die jeweiligen Stadtzentren und können innerhalb der Stadt geringfügig abweichen. „Sichtbar bis“ berücksichtigt, dass die Sonne vielerorts untergeht, bevor die partielle Finsternis astronomisch vollständig beendet ist.
Warum die Sonnenfinsternis Photovoltaikanlagen nur wenig trifft
Der hohe Bedeckungsgrad allein sagt wenig darüber aus, wie viel Solarstrom tatsächlich verloren geht. Entscheidend ist, wie viel Leistung die Anlagen zu diesem Zeitpunkt ohne Finsternis noch erzeugen würden.
Die Sonne steht bereits sehr tief
Beim Maximum der Finsternis steht die Sonne in Deutschland nur noch wenige Grad über dem Horizont. Das Licht legt dann einen besonders langen Weg durch die Atmosphäre zurück und trifft sehr flach auf die Erdoberfläche.
Die Einstrahlung ist deshalb bereits stark zurückgegangen. In Berlin erreicht die Finsternis beispielsweise gegen 20:08 Uhr ihr Maximum – schon etwa eine halbe Stunde später geht die Sonne unter.
Südanlagen erzeugen am Abend kaum noch Strom
Während der Finsternis befindet sich die Sonne in West/Nordwesten. Klassisch nach Süden ausgerichtete Solarmodule bekommen aus dieser Richtung nur noch wenig direkte Einstrahlung. West- und Südwestanlagen produzieren am Abend länger und können den Effekt stärker zeigen. Doch auch sie befinden sich bereits im letzten Abschnitt ihrer täglichen Erzeugungskurve.
Der schnelle Wiederanstieg entfällt
Eine Sonnenfinsternis am Vormittag oder Mittag verursacht zwei steile Rampen. Zuerst sinkt die PV-Einspeisung, anschließend steigt sie wieder, wenn der Mond die Sonne freigibt. Am 12. August 2026 geht die Sonne in weiten Teilen Deutschlands unter, bevor die Finsternis vollständig beendet ist. Eine große Aufwärtsrampe entsteht deshalb nicht.
Wie stark sinkt die Solarstromerzeugung in Deutschland?
Ende Juni 2026 waren laut Marktstammdatenregister rund 125 Gigawatt Photovoltaikleistung registriert. Die installierte Leistung darf jedoch nicht mit der tatsächlichen Einspeisung gleichgesetzt werden. Am späten Abend wird nur noch ein sehr kleiner Teil der 125 Gigawatt genutzt. (Quelle: Bundesnetzagentur)
So haben wir die Einspeisung abgeschätzt
Als Ausgangspunkt haben wir die von SMARD veröffentlichte PV-Einspeisung vom 15. August 2025 ausgewertet. Die Kurve dieses Tages verlief sehr gleichmäßig und eignet sich deshalb als Referenz für einen weitgehend klaren Augusttag.
Die registrierte PV-Leistung lag Mitte August 2025 nach unserer Rekonstruktion der monatlichen Daten der Bundesnetzagentur bei rund 111,1 Gigawatt. Für die Übertragung auf 2026 haben wir die gemessenen SMARD-Werte daher um rund 13 Prozent erhöht.
Daraus ergibt sich folgende Einspeisekurve für einen vergleichbaren klaren Abend ohne Sonnenfinsternis:
| Zeitraum | Geschätzte durchschnittliche PV-Netzeinspeisung ohne Finsternis |
|---|---|
| 19:15–19:30 Uhr | ca. 4,7 GW |
| 19:30–19:45 Uhr | ca. 3,3 GW |
| 19:45–20:00 Uhr | ca. 2,2 GW |
| 20:00–20:15 Uhr | ca. 1,2 GW |
| 20:15–20:30 Uhr | ca. 0,6 GW |
| 20:30–20:45 Uhr | ca. 0,2 GW |
Datengrundlage: Bundesnetzagentur | SMARD.de, realisierte Erzeugung Photovoltaik, Deutschland, Viertelstundenwerte vom 15. August 2025. Lizenz CC BY 4.0.
Die SMARD-Daten zeigen die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz. Solarstrom, der direkt im Haushalt verbraucht oder hinter dem Stromzähler in einer Batterie gespeichert wird, ist darin nicht enthalten. Die Tabelle beschreibt deshalb den Effekt auf die PV-Netzeinspeisung, nicht die gesamte physische Stromerzeugung aller deutschen Solaranlagen.
Unsere Szenariorechnung ergibt einen maximalen zusätzlichen Rückgang von ungefähr 0,8 bis 1,2 Gigawatt. Über den gesamten Verlauf dürften etwa 0,7 bis 1 Gigawattstunden weniger Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist werden.
Der stärkste absolute Effekt ist voraussichtlich zwischen 19:45 und 20:00 Uhr zu sehen. Das liegt vor dem astronomischen Maximum. Später ist zwar ein größerer Teil der Sonne bedeckt, die reguläre PV-Einspeisung ist dann aber bereits sehr niedrig.
Die Werte sind keine offizielle Prognose der Übertragungsnetzbetreiber. Die größte Unsicherheit ist das Wetter. Bei starker Bewölkung produzieren die Anlagen ohnehin weniger Strom, sodass auch der zusätzliche Effekt der Sonnenfinsternis kleiner ausfällt.
Warum 90 Prozent Bedeckung nicht 90 Prozent weniger Solarstrom bedeuten
Der Bedeckungsgrad lässt sich nicht einfach mit der PV-Leistung multiplizieren. Photovoltaikanlagen nutzen neben der direkten Sonnenstrahlung auch diffuses Licht aus dem Himmel. Dieses nimmt während einer partiellen Sonnenfinsternis nicht exakt im selben Verhältnis ab wie die sichtbare Fläche der Sonne.
Auch die Ausrichtung und Neigung der Module, Dunst, Wolken, örtliche Horizontverschattung, Eigenverbrauch und Batteriespeicherung beeinflussen das Ergebnis. Deshalb lässt sich aus „90 Prozent der Sonne sind bedeckt“ nicht ableiten, dass eine Anlage 90 Prozent ihrer Leistung verliert.
Was verliert deine eigene Solaranlage?
Bei einer typischen Photovoltaikanlage mit 10 kWp dürfte der zusätzliche Ertragsverlust meistens zwischen 0,05 und 0,15 Kilowattstunden liegen. Eine nach Süden ausgerichtete Anlage liegt voraussichtlich eher am unteren Ende. Eine unverschattete Westanlage kann am Abend etwas stärker betroffen sein und möglicherweise bis zu rund 0,2 Kilowattstunden verlieren.
Finanziell geht es normalerweise nur um wenige Cent. Eine kurze Wolkenphase während der ertragreichen Mittagsstunden kann den Tagesertrag deutlich stärker beeinflussen.
Du musst deinen Batteriespeicher deshalb nicht vorsorglich vollständig laden. Auch Wallbox, Wärmepumpe oder andere größere Verbraucher müssen nicht anders als üblich gesteuert werden.
So beobachtest du die Sonnenfinsternis mit clever-PV
Ab etwa 19:30 Uhr lohnt sich ein Blick in die Erzeugungskurve deiner PV-Anlage. Der deutlichste zusätzliche Rückgang ist bei klarem Himmel voraussichtlich zwischen 19:45 und 20:00 Uhr zu erkennen.
Mit clever-PV kannst du die Erzeugung, den Verbrauch und die Leistung deiner verbundenen Geräte gemeinsam betrachten. Die anlagenspezifische PV-Prognose hilft dabei, den tatsächlichen Verlauf einzuordnen. (Wolken, Bäume und Gebäude können den Effekt allerdings überlagern.)
Da die Erzeugung auch an einem normalen Abend schnell zurückgeht, erscheint die Sonnenfinsternis nicht unbedingt als plötzlicher Absturz. Wahrscheinlicher ist eine etwas steilere Kurve als an einem vergleichbaren klaren Abend.
Bleibt das Stromnetz während der Sonnenfinsternis stabil?
Aus heutiger Sicht ist der Effekt für das deutsche Stromnetz unkritisch.
Der astronomische Verlauf einer Sonnenfinsternis lässt sich lange im Voraus sehr genau berechnen. Unsicher bleibt lediglich, wie viel Solarstrom aufgrund der tatsächlichen Bewölkung ohne Finsternis erzeugt worden wäre. Netzbetreiber, Direktvermarkter und Prognosedienstleister können die erwartete geringere Einspeisung in ihren Planungen berücksichtigen.
Frühere Ereignisse zeigen, dass das gut funktioniert:
- Am 29. März 2025 sank die PV-Einspeisung in Deutschland um rund vier Gigawatt. Bei klarem Himmel waren bis zu sieben Gigawatt erwartet worden. Wegen der Bewölkung blieb der tatsächliche Effekt kleiner.
- Am 25. Oktober 2022 ging die Einspeisung um rund 5,2 Gigawatt zurück. Die Clear-Sky-Prognose hatte bei bis zu acht Gigawatt gelegen. (Quelle: Transnet BW)
- Für die Sonnenfinsternis vom März 2015 rechneten die Netzbetreiber bei sonnigem Wetter mit zwölf Gigawatt Rückgang und einem anschließenden Anstieg um 19 Gigawatt. Damals waren erst rund 39 Gigawatt PV-Leistung installiert, die Finsternis fand jedoch am Vormittag statt. (Quelle: Transnet BW)
Der erwartete Effekt am 12. August 2026 ist noch einmal deutlich kleiner. Zudem entfällt der schnelle Wiederanstieg der Solarstromerzeugung.
Sonnenfinsternis am 2. August 2027: Weniger Bedeckung, viel größerer PV-Effekt
Die nächste in Deutschland sichtbare Sonnenfinsternis folgt bereits am 2. August 2027. Dann werden in größeren deutschen Städten nur etwa 30 bis 50 Prozent der Sonnenfläche bedeckt. In Kiel sind es rund 30 Prozent, in Berlin 34 Prozent, in Frankfurt 45 Prozent und in München 51 Prozent (Quelle: timeanddate.com).
Für Photovoltaik-Anlagen ist diese Sonnenfinsternis trotzdem wesentlich relevanter. Sie beginnt in Deutschland kurz nach 10 Uhr und erreicht vielerorts gegen 11:10 Uhr ihr Maximum. Zu dieser Zeit läuft die Solarstromerzeugung bereits auf hohem Niveau.
An unserem Referenztag vom 15. August 2025 lag die gemessene PV-Netzeinspeisung gegen 11:10 Uhr bei rund 41 Gigawatt. Auf den inzwischen größeren Anlagenbestand hochgerechnet wären es bereits heute mehr als 46 Gigawatt. Bis August 2027 wird weitere Photovoltaikleistung hinzukommen. Eine erste, bewusst vorsichtige Abschätzung ergibt für 2027 einen maximalen Einbruch in der Größenordnung von 15 bis 20 Gigawatt. Der Effekt wäre damit mehr als zehnmal so groß wie 2026, obwohl ein deutlich kleinerer Teil der Sonne bedeckt wird.
Hinzu kommt der schnelle Wiederanstieg nach dem Maximum. Anders als 2026 müssen die Netzbetreiber 2027 sowohl eine große Abwärts- als auch eine große Aufwärtsrampe einplanen. Die Zahl ist noch keine belastbare Ereignisprognose. Anlagenbestand, Wetter und Einspeisesituation werden erst kurz vor dem 2. August 2027 feststehen. Sie zeigt aber deutlich, weshalb die Uhrzeit für die Photovoltaik wichtiger sein kann als der maximale Bedeckungsgrad.
Was Sonnenfinsternisse über ein flexibles Energiesystem zeigen
Die Sonnenfinsternis 2026 selbst wird aller Voraussicht nach zu keinem Stresstest für die Energieversorgung. Sie verdeutlicht aber, wie stark Zeitpunkt und Geschwindigkeit einer Erzeugungsänderung über deren Bedeutung entscheiden.
Solche Schwankungen entstehen im Stromsystem nicht nur durch seltene astronomische Ereignisse. Wetterfronten, große Wolkenfelder und der tägliche Sonnenuntergang verändern die Solarstromerzeugung regelmäßig. Mit zunehmender Photovoltaikleistung wächst deshalb die Bedeutung flexibler Verbraucher und Speicher. Wallboxen, Wärmepumpen und Batteriespeicher können ihren Strombezug innerhalb bestimmter Grenzen verschieben und auf Erzeugung, Strompreise und den Bedarf des Haushalts abstimmen.
Interessant wird es, wenn diese Flexibilität nicht nur im einzelnen Haushalt wirkt, sondern gebündelt am Strommarkt ankommt. Viele kleine Anlagen ergeben zusammen eine Größe, die für Netz und Markt relevant ist. Dafür braucht es eine Steuerungsbasis, die Erzeugung, Verbrauch und Preissignale zusammenführt und Haushalte marktfähig macht. Wie das funktioniert und welche Rolle Energieversorger dabei einnehmen können, haben wir auf unserer Seite zur Vermarktung von Flexibilität beschrieben.
Unser cloudbasierte Energiemanagement verbindet herstellerübergreifend mehr als 800 kompatible Geräte und kommt ohne zusätzliche Hardware aus. PV-Anlage, Speicher, Wallbox und Wärmepumpe lassen sich gemeinsam überwachen und intelligent steuern. Für 14 Tage kannst du alle Funktionen kostenlos testen – und die Basis-Version ist dauerhaft gratis.
Für die Sonnenfinsternis musst du in der clever-PV nichts umstellen. Im Alltag sorgt die koordinierte Steuerung jedoch dafür, dass möglichst viel eigener Solarstrom im Haushalt genutzt wird und flexible Geräte zu passenden Zeiten laufen.
Häufige Fragen zur Sonnenfinsternis und Photovoltaik
Wann ist die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 in Deutschland?
Die partielle Sonnenfinsternis beginnt je nach Standort ungefähr zwischen 19:11 und 19:23 Uhr. Das Maximum liegt in den größeren deutschen Städten etwa zwischen 20:05 und 20:17 Uhr.
Wann ist das Maximum in Berlin, Hamburg, Köln und München?
In Hamburg wird das Maximum gegen 20:07 Uhr erreicht, in Berlin gegen 20:08 Uhr, in Köln gegen 20:12 Uhr und in München gegen 20:15 Uhr.
Wie viel Prozent der Sonne werden in Deutschland bedeckt?
Je nach Standort werden ungefähr 84 bis 90 Prozent der sichtbaren Sonnenfläche bedeckt. Unter den aufgeführten größeren Städten erreicht Freiburg im Breisgau mit rund 90,3 Prozent den höchsten Wert.
Wie stark sinkt die Solarstromerzeugung in Deutschland?
Bei weitgehend wolkenlosem Himmel dürfte die PV-Einspeisung ins öffentliche Netz in der Spitze um ungefähr ein Gigawatt sinken. Über den gesamten Verlauf könnten etwa 0,7 bis 1 Gigawattstunden weniger eingespeist werden.
Wie viel Ertrag verliert eine Solaranlage mit 10 kWp?
Meistens dürfte der zusätzliche Verlust ungefähr 0,05 bis 0,15 Kilowattstunden betragen. Bei einer besonders günstig nach Westen ausgerichteten Anlage kann er etwas höher ausfallen.
Muss ich meinen Batteriespeicher vor der Sonnenfinsternis voll laden?
Nein. Der Energieverlust ist zu klein, um ein gesondertes Laden des Speichers erforderlich zu machen.
Muss ich mit einem Stromausfall rechnen?
Nein. Der erwartete Leistungseffekt ist gut planbar und aus heutiger Sicht für das Stromsystem unkritisch.
Wann ist die nächste Sonnenfinsternis in Deutschland?
Bereits am 2. August 2027 ist wieder eine partielle Sonnenfinsternis sichtbar. Ihr Einfluss auf die Photovoltaik dürfte erheblich größer sein, weil sie am Vormittag stattfindet.
Wann gibt es wieder eine totale Sonnenfinsternis in Deutschland?
Die nächste totale Sonnenfinsternis über Deutschland findet am 3. September 2081 statt. Die „Totalitätszone“ verläuft dann über das Bodenseegebiet.
Nur mit zertifizierter Schutzbrille beobachten
Blicke niemals ungeschützt in die Sonne, auch nicht bei 90 Prozent Bedeckung. Die Netzhaut kann innerhalb von Sekunden dauerhaft geschädigt werden. Geeignet sind ausschließlich intakte Sonnenfinsternisbrillen nach DIN EN ISO 12312-2. Sonnenbrillen, Rettungsdecken oder belichtete Filme schützen nicht. Für Kamera, Fernglas und Teleskop ist ein Sonnenfilter vor dem Objektiv nötig.

